Babyflaschen Vergleiche – Kaufen leicht gemacht!

Sie wollen eine neue Babyflasche kaufen und sich über die Vorteile und Nachteile anhand verschiedener Babyflaschen Vergleiche informieren? Sie sind interessiert an fundierten Tests, Expertenmeinungen und Vergleichen für Babyflaschen? Dann wird Ihnen babyflaschenkaufen.de die richtigen Hilfestellungen geben können! Informationen finden Sie zu den Themen:

1. Unsere Testsieger im Überblick
2. Kunststoff oder Glas – das richtige Material
3. Form und Technik – das sind die besten Systeme
4. Zubehörtipps und Empfehlungen

Babyflaschen Vergleiche – die Testsieger im Überblick

Sie wollen direkt erfahren, welche Babyflaschen wir als Experten empfehlen? Dann geben wir Ihnen unsere drei Testsieger mit auf den Weg. Sie sollten sich jedoch unbedingt auch anhand unserer fundierten Informationen und Babyflaschen Tests über weitere Alternativen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme und Materialien informieren! Dies sind unsere Testsieger!

1. Platz
Unser Favorit ist die Baby-Trinkflasche Very Hungry 240ml von Mimijumi. Die aus sehr widerstandsfähigem und gut zu reinigendem Polyamid gefertigte Flasche bietet aufgrund ihrer „brustähnlichen“ Saugerform ein wunderbar authentisches Trinkverhalten. Mit dieser Flasche kommen selbst Flaschenverweigerer auf den Geschmack!

2. Platz
Wer lieber auf Glasflaschen vertraut, ist mit dem SCD291/02 Anti-Kolik Glasflaschenset aus der Philips Avent Naturnah Serie bestens aufgehoben. Glasflaschen sind aufgrund ihrer Beständigkeit aus hygienischer Sicht die beste Wahl. Dafür müssen aber Abstriche im Gewicht und der Sicherheit gemacht werden. Die Philips Avent Naturnah Babyflasche besitzt darüber hinaus ein ausgeklügeltes und etabliertes Anti-Kolik-System. Außerdem bietet der Hersteller ein überragendes Angebot an passendem Zubehör, wie etwa die Philips Avent SCF676/01 Glasflaschenhülle oder den Philips Avent SCF285/02 Dampfsterilisator.

3. Platz
Wer etwas weniger Geld ausgeben möchte, ist mit der MAM 66321511 – Easy Start Anti-Colic für knapp 5 Euro pro Stück sehr gut beraten. Diese MAM Flaschen sind aus Polypropylen gefertigt und vereinen damit niedriges Gewicht und gute Bruchfestigkeit. Die MAM 66321511 lässt sich sehr gut reinigen, da ihr Boden abgenommen werden kann. Außerdem bietet sie ein sehr gut funktionierendes Anti-Kolik-System. Aufgrund des nicht ganz so widerstandsfähigen Materials sollte diese Flasche aber häufiger erneuert werden.

Kunststoff oder Glas – das richtige Material?

Nahezu alle Babyflaschen am Markt bestehen entweder aus Glas oder aus Kunststoff. Für welchen Typ man sich als gute Mutter oder guter Vater entscheidet, hängt dabei von vielen Faktoren ab. Klar muss Ihnen sein: Das ideale Material für eine Babyflasche gibt es nicht! Sowohl Glasflaschen als auch Kunststoffflaschen haben gewisse Vor-, aber auch Nachteile, welche je nach Präferenz der Eltern, aber auch das Babys zu berücksichtigen sind. Aus welchem Grundmaterial (Glas/Kunststoff) die Babyflasche aufgebaut ist, wird meist in der Produktbeschreibung angegeben. Um welchen Kunststoff es sich dabei genau handelt, wird jedoch nur selten spezifiziert, denn Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff!

Das Recycling Label gibt zumindest einen Hinweis auf das verwendete Material

Einen gewissen Hinweis auf das verwendete Material kann zumindest das Recycling-Symbol mit dem entsprechenden Recycling-Code liefern, welches auf jeder Flasche abgebildet sein sollte. Code Nummer 70 steht dabei für Glas („GL“), während Code Nummer 05 Flaschen aus Polypropylen („PP“), einem sehr verbreiteten Material für Babytrinkflaschen, beschreibt. Alle übrigen, für Babyflaschen häufig verwendeten Kunststoffe, fallen unter die allgemeine Kategorie 07, welche für „other“ („O“), also schlicht andere Materialien, steht.

Welche Kunststoffe gibt es?

Seit dem Verbot von Polycarbonat (PC) für den Einsatz in Babyflaschen mit der RICHTLINIE 2011/8/EU DER KOMMISSION aus dem Jahr 2011 haben sich aktuell etwa vier relevante Kunststoff-Typen am Markt etabliert. Der häufigste ist das bereits genannte Polypropylen (PP), welches ein sehr günstiger Rohstoff mit zahlreichen Nachteilen für den Einsatz als Babyflasche ist. Deutlich hochwertiger, aber zum Teil auch erheblich teurer sind Babytrinkflaschen aus den Kunststoffen Polyamid (PA), Polyphenylensulfon (PPSU) oder Tritan(TM). Auch wenn die Preise der teureren Kunststoff-Varianten auf den ersten Blick abschrecken können, lohnt sich ein Blick auf diese Modelle aus PPSU, PA oder Tritan(TM), denn sie bieten deutliche Vorteile!

„BPA“-frei – was bedeutet das?

Viele Babyflaschen Hersteller bewerben ihre Produkte mit Schlagzeilen wie „100% BPA-frei“ oder auch „frei von gesundheitsschädlichen Weichmachern“. Besonders über die Substanz Bisphenol A, kurz BPA, werden sehr viele Unwahrheiten verbreitet. Bisphenol A ist ein Monomer, also eine Ausgangssubstanz zur Herstellung bestimmter Kunststoffe. Unter anderem wird der Kunststoff Polycarbonat, welcher seit 2011 gesetzlich nicht mehr für Babyflaschen verwendet werden darf, auf Basis von Bisphenol A hergestellt. Eine für Bisphenol A tatsächlich nachgewiesene Eigenschaft stellt die schwache Bindungs-Affinität von an den Östrogen-Rezeptor dar, weshalb oft auch von einer „hormonähnlichen“ Wirkung des Bisphenol A gesprochen wird. In entsprechenden Experimenten konnte ermittelt werden, dass die Bindungsstärke von Bisphenol A an den weiblichen Östrogenrezeptor etwa 10.000 fach schwächer ist, als jene des „echten Hormons“ Estradiol. Hinzu kommt, dass der Östrogen-Rezeptor vergleichsweise unspezifisch aufgebaut ist. In vielen Lebensmitteln, besonders in Milch- oder Sojaprodukten, befinden sich ganz natürlich zahlreiche Substanzen, welche um ein Vielfaches besser an den Östrogen-Rezeptor binden, als dies Bisphenol A tut.

Bisphenol A frei sind heute alle Babyflaschen
Bisphenol A (BPA) – eine Substanz, die heute in keiner Babyflasche mehr vorkommt!

Selbst aus dem aus Bisphenol A hergestellten Kunststoff Polycarbonat konnte Bisphenol A nur in sehr sehr niedrigen Mengen tatsächlich freigesetzt werden. Dies wurde vor allem beobachtet, wenn die Babyflaschen mit kalkhaltigem, „harten Wasser“ erhitzt wurden. Unter alltäglichen Bedingungen wurde die Freisetzung von Bisphenol A nur in Mengen nachgewiesen, welche deutlich unterhalb der anhand toxikologischer Untersuchungen festgelegten, maximal tolerierbaren, täglichen Aufnahme lagen. Dennoch wurde der Kunststoff Polycarbonat aus Gründen der Vorsorge für Babyflaschen verboten.

Die Abneigung vieler Eltern gegen Kunststoff-Babyflaschen ist aus wissenschaftlicher Sicht unbegründet.

Alle heute auf europäischer Ebene zum Verkauf angebotenen Babyflaschen bestehen aus Kunststoffen, welche kein Bisphenol A in relevanten Mengen enthalten – egal ob sie damit beworben werden oder nicht. Auch werden keine Weichmacher in Babyflaschen eingesetzt! Sie können davon ausgehen, dass heute keine Kunststoff-Babyflasche in Europa produziert wird, die Substanzen enthält, welche aus gesundheitlicher Sicht für Ihr Baby bedenklich sind!

Besser als sein Ruf! – Vor- und Nachteile der Materialien

Kunststoff ist also deutlich besser als sein Ruf! Im Folgenden wollen wir dennoch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien beleuchten.

Babyflaschen aus Glas

Die Vorteile für Babyflaschen aus Glas liegen in erster Linie in der guten Hygiene. Glasflaschen lassen sich ohne Temperatureinschränkungen ideal säubern, auskochen und sterilisieren. Aufgrund der guten Transparenz des Materials sind Verunreinigungen außerdem schnell zu erkennen. Glasflaschen haben eine gute mechanische Beständigkeit. Das bedeutet, sie zerkratzen nicht so schnell und bieten damit unerwünschten Bakterien keine Nischen zum Ausbreiten. Ein weiterer praktischer Vorteil von Glas-Babyflaschen ist, dass der Inhalt deutlich langsamer abkühlt, als in Kunststoff-Flaschen. Wenn ihr Baby ein langsamer Trinker ist, zahlt sich diese Eigenschaft aus.

Babyflaschen aus Glas sind

(+) Sehr gut zu reinigen, auch bei hohen Temperaturen
(+) Unanfällig gegenüber Verfärbungen und Fremdgerüchen
(+) Gut, um das Füllgut länger warm zu halten
(-) Sehr schwer und bruchunsicher

Diese Vorteile erkaufen sich Babyflaschen aus Glas jedoch durch zwei deutliche Nachteile: hohes Gewicht und Bruchgefahr. Glasflaschen sind durchschnittlich etwa vier mal so schwer wie ihre Kunststoff-Pendants. Während 200 mL Kunststoff-Babyflaschen etwa 50 Gramm wiegen, sind es bei Glasflaschen gerne 200 Gramm. Mit entsprechender Befüllung kommen nochmal 200 Gramm hinzu, was für Babys schon ein enormes Gewicht darstellt. Damit einhergehend ist natürlich auch die Bruchgefahr zu nennen, wobei aktuelle Glasflaschen erheblich stabiler sind, als ihr Ruf. Wir haben einige Babyflaschen aus Glas zusammen gestellt, die unserer Meinung nach sehr zu empfehlen sind.

Babyflaschen aus Polypropylen (PP)

Polypropylen (PP) ist ein im Lebensmittelkontakt sehr weit verbreiteter Kunststoff. Er besitzt eine im Allgemeinen relativ gute Beständigkeit gegen Flüssigkeiten aller Art, weshalb er gern auch für Babyflaschen genutzt wird. Aufgrund der kristallinen Teilstruktur von Polypropylen besitzen Babyflaschen aus PP eine etwas milchige Optik und sind nie vollständig transparent. Dadurch wird das optische Überwachen der Sauberkeit etwas erschwert. Außerdem ist Polypropylen im Vergleich zu anderen Kunststoffen relativ weich. Damit ist es anfällig gegenüber oberflächlichen, mechanischen Einwirkungen. Babyflaschen aus Polypropylen können also relativ schnell zukratzen. Es bilden sich sehr kleine Risse an der Oberfläche des Materials, in denen sich Bakterien vermehren können. Außerdem nimmt das Material, auch aufgrund seiner sehr unpolaren chemischen Eigenschaften, sehr gut Fremdgerüche und Verfärbungen auf. Auch deshalb sollten Babyflaschen aus Polypropylen aus hygienischer Sicht regelmäßig gewechselt werden. Zudem versteht es sich von selbst, dass Sie separate Flaschen für Tee und Milchgetränke nutzen sollten.

Babyflaschen aus Polypropylen sind

(+) Leicht, bruchsicher und sehr günstig
(-) Anfällig für Verfärbungen und Fremdgerüche
(-) Nicht so temperaturbeständig und langlebig

Ein großer Vorteil von Polypropylen als Werkstoff für Babyflaschen ist der geringe Preis, weshalb es der im deutschen Raum am häufigsten genutzte Kunststoff für Babyflaschen ist. Wie die MAM 66321520 – Easy Start Anti-Colic sind entsprechende Flaschen mit Markenqualität bereits ab etwa 5 Euro zu haben. Weitere sehr empfehlenswerte PP-Babyflaschen sind die Lansinoh 75890 Weithalsflasche oder auch die NUK 10216194 New Classic Babyflasche im klassischen Stil.

Babyflaschen aus Polyamid (PA)

Polyamid (PA) ist generell ein sehr widerstandsfähiger und temperaturbeständiger Kunststoff mit breitem Anwendungsgebiet. Unter der Bezeichnung Polyamid verbergen sich jedoch zahlreiche verschiedene Polyamid-Typen, die sich in ihrer chemischen Struktur, genauer in ihrer Monomer-Zusammensetzung, mitunter deutlich unterscheiden. Klassische Polyamide, wie das PA66, werden zum Beispiel unter der Bezeichnung Nylon(R) als Textilfasern oder auch in Küchenartikeln wie Suppenkellen oder Pfannenwendern eingesetzt. Die für Babyflaschen genutzten Polyamid-Typen wie das so genannte PA12/MACMI sind in ihrer polymeren Struktur noch komplexer aufgebaut. Dies muss Sie beim Babyflaschen Kauf natürlich nicht interessieren, denn entscheidend sind die Vorteile des Werkstoffes für den Einsatz in Babyflaschen. Babyflaschen aus Polyamid sind aufgrund der amorphen Kristallstruktur sehr schön transparent und sehr kratzfest und beständig gegen hohe Temperaturen bis etwa 200°C, weshalb sie sich auch beim Sterilisieren keine Sorgen um die Haltbarkeit der Babyflasche machen müssen.

Babyflaschen aus Polyamid sind

(+) Leicht, bruchsicher und widerstandsfähig
(+) Meist sehr transparent und sehr gut zu reinigen
(+) Temperaturbeständig und langlebig
(-) Oft etwas teurer als Modelle aus Polypropylen

Babyflaschen aus Polyamid haben also kaum wirkliche Nachteile. Einzig der Preis kann manchmal etwas höher sein. Wir empfehlen Ihnen vor allem das Modell Very Hungry von Mimijumi, da es nicht nur aus hochwertigem Polyamid besteht, sondern auch aufgrund seiner brustähnlichen Form ein sehr authentisches Trinkgefühl vermittelt, wodurch sich auch viele Flaschenverweigerer überzeugen lassen. Wer es hingegen lieber klassisch mag, ist mit der 10216181 First Choice Plus PA-Flasche von NUK sehr gut beraten.

Babyflaschen aus Polyphenylsulfon (PPSU)

Polyphenylsulfon (PPSU) ist ein exotischeres, neues Material, welches auf dem europäischen Markt bisher nur selten vertreten ist. PPSU hat den zuvor für Babyflaschen verwendeten Kunststoff Polyethersulfon (PES) abgelöst. Äußerlich zu erkennen sind Babyflaschen aus PPSU, wie schon ihre Vorgänger aus PES, an der charakteristischen gelb-transparenten Flaschenfärbung. Formal ist der PPSU Kunststoff aus den Monomeren Bisphenol S (BPS) und 4,4′-Biphenol (BP), zwei dem zuvor thematisierten Bisphenol A (BPA) sehr ähnlichen Substanzen, aufgebaut. Dies ist aber kein Grund zur Beunruhigung! Denn die beiden Substanzen sind durch ihre feste chemische Etherbindung so stark in der Polymerkette eingebunden, dass sie nicht einmal durch starke Säuren oder Laugen heraus gelöst werden können! Aus wissenschaftlicher Sicht ist PPSU absolut unbedenklich und bestens für den Einsatz in Babyflaschen geeignet. Denn: PPSU ist noch stabiler, kratzfester und temperaturbeständiger als Polyamid und damit bestens geeignet, viele Sterilisations-Zyklen zu durchlaufen.

Babyflaschen aus PPSU sind

(+) Extrem widerstandsfähig, hart und resistent
(+) Sehr temperaturbeständig und damit sehr gut zu reinigen
(-) In Deutschland noch wenig verbreitet und deswegen sehr teuer

Die aktuelle Angebotsdichte für Babyflaschen aus PPSU ist leider noch sehr gering. Dadurch sind die in Deutschland verfügbaren Modelle noch vergleichsweise teuer. Dennoch kann sich der Kauf auf längere Sicht aufgrund der Langlebigkeit des Materials, besonders im Vergleich zu Polypropylen, auszahlen. Wir empfehlen etwa diese 280 mL PPSU Flasche mit gut umgesetzten Anti-Kolik-System für etwa 25 Euro.

Babyflaschen aus Tritan(TM)

Bei Tritan(TM) handelt es sich um den Markennamen eines Materials, welches von der Eastman Chemical Company entwickelt wurde. Dahinter verbirgt sich ein Polyester Kunststoff, welcher chemisch relativ ähnlich zum allseits bekannten Polyethylenterephthalat, dem PET, ist, das verbreitet für Wasser- und Getränkeflaschen Verwendung findet. Babyflaschen aus Tritan(TM) sind bisher noch vergleichsweise selten am Markt vertreten. Dafür wird das Material häufiger für robuste Alltags-Getränkeflaschen eingesetzt. Tritan selbst ist nicht ganz so Resistent gegen Temperatur und saure oder basische Flüssigkeiten wie Polyamid oder PPSU, dennoch ist es für alltägliche Getränkeflaschen mit Wiederverwendung gut geeignet. Sterilisationsfestigkeit für viele Zyklen ist nur eingeschränkt vorhanden. Erkennbar sind Trinkflaschen aus Tritan(TM) an ihrer meist bläulichen Transparenz. Aus gesundheitlicher Sicht ist das Material unbedenklich.

Trinkflaschen aus Tritan(TM) sind

(+) Langlebg und resistent
(-) Eigeschränkte Temperaturbeständigkeit
(-) Für Babyflaschen noch sehr selten im Einsatz

Wir empfehlen Trinkflaschen aus Tritan(TM) für etwas ältere Kinder und Erwachsene. Als Branchen-Primus hat sich die empfehlenswerte Nalgene Trinkflasche Everyday etabliert. Es gibt jedoch auch etwas preiswertere Varianten wie die Tritan Trinkflaschen 1,0 von Acala, die wir ebenfalls empfehlen können.

Die perfekte Technik und Form

Bauform und Größe

Viele viele Einzelteile

Auf den Sauger kommt es an

Zubehörtipps und Empfehlungen